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Das zerbrechliche Paradies: Biologie Lk und B-Kurs besuchen Gasometer Oberhausen

Am Mittwoch den 30.03.2022 waren der Biologie LK und der Begabtenkurs des Schloß Gymnasiums gemeinsam mit Frau Dr. Riehl im Gasometer in Oberhausen in der Ausstellung ,, Das zerbrechliche Paradies“. Das Industriedenkmal mitten im Ruhrgebiet stellt die höchste Ausstellungs- und Veranstaltungshalle Europas dar und ist ein einzigartiger Ausstellungsort. Zentrales Thema der diesjährigen Ausstellung ,,Das zerbrechliche Paradies“ ist die Schönheit der Natur und der Einfluss des Menschen auf seine Umwelt, in Anknüpfung an das Thema Ökologie unseres Unterrichts im Biologie-LK.

Mehr als 120 großformatige, vielfach preisgekrönte Fotografien verschiedenster Biotope, Ökosysteme und Symbiosen auf dem gesamten Planeten zeigen in der ersten Ebene die Schönheit unseres Planeten.

In der zweiten Ebene werden die Folgen des profitorientierten oft verantwortungslosen Umgangs des Menschen mit der Natur gezeigt:  u.a. ein von Blumen umgebener Eisbär, ein See ohne Wasser, Smog über Städten oder auch Grafiken des ökologischen Fußabdruckes verschiedener Industrieländer.

Mit den durch uns verursachten Auswirkungen auf diese Art und Weise konfrontiert zu werden war erschreckend. Es werden aber auch Lösungen aufgezeigt, u.a. die größte grüne Fassade Europas: der Kö-Bogen II in Düsseldorf. Nach einer einstündigen Führung durch den Gasometer folgte das Highlight: eine riesige monumentale Erdkugel, mit 20 Metern Durchmesser, auf der hochauflösende Satellitenbilder projiziert werden.

Aus der Perspektive eines Astronauten sind Wolken, Flüsse, Kontinente im Tag- und Nachtwechsel und im Wandel der Jahreszeiten, aber auch Ozeanströmungen, Temperaturunterschiede und Flugverkehr zu sehen. Besonders beeindruckend und gleichzeitig erschütternd war, dass wir mit den Folgen der Überbevölkerung und des Konsumwahns konfrontiert wurden und eigenständig interpretieren konnten, wohin die Reise gehen kann. Nach einer tollen Ausstellung genossen wir dann die Aussicht vom Dach des Gasometers den Blick übers Ruhrgebiet bis nach Düsseldorf. Insgesamt ein wirklich sehr schöner Tag mit vielen tollen Eindrücken, die erst einmal verarbeitet werden müssen.

Khadija El Khattouti, Q1

Eine Reise zu unseren Vorfahren

Ein Bericht von Katharina Mashura

Am 17.03.2022 machten sich die beiden Q2 Biologie Leistungskurse erneut zu einer spannenden Exkursion auf – nun in das Neanderthal Museum in Mettmann, um im Rahmen der Humanevolution mehr über unsere Vorfahren und stammesgeschichtliche Entwicklung zum Homo sapiens sapiens zu erfahren.

In einer eineinhalb stündigen Fachführung an ausgewählten Stationen im Museum wurden die aktuellen Erkenntnissen zur Menschheitsentwicklung dargestellt. Dies war eine super Weiterführung zu unserem Tag im Kölner Zoo, bei dem wir uns mit unseren noch lebenden Verwandten – den Menschenaffen – beschäftigt hatten. Im Laufe des Rundgangs wurde uns der berühmte „Mister N“ vorgestellt, welcher in dem heutigen Neandertal gefunden wurde und dessen Art Homo sapiens neanderthalensis viele Gene selbst bei uns heutigen Mitteleuropäern hinterlassen hat.

Danach folgte ein Workshop, in dem beide Leistungskurse in zwei Gruppen getrennt Repliken von Hominiden-Schädeln verglichen.

Wir hatten einen super Ausflug und haben sehr viele neue Fakten sowohl über die ersten Menschen, unsere Stammesentwicklung und die Neandertaler erfahren.

Bei Zauberern & Hexen

Am Freitag, den 11.03.2022 fand für zwei Teams der Q2 einmal eine ganz andere Unterrichtsstunde in Krefeld bei „unter Verschluss“ statt. In 60 Minuten musste entweder die Sphäre der Macht oder der Splitter der dunklen Magie gefunden werden, um die Menschheit vor der dunklen Macht zu retten.

Der Projektkurs „Escape Games“ wollte, nachdem er im Dezember und Januar seinen Escape Room der Schulgemeinschaft präsentiert hatte, nun auch noch einen professionellen Escape Room besuchen.

Das Freispielen der beiden Teams aus ihrem Escape Room brachte eine Stunde Spannung, Knobeln, Spaß, Teamgeist und nach manchem Frustmoment schließlich den gemeinsamen Erfolg.

Fotos Copyright: unter Verschluss

Ein Tag bei den Affen im Kölner Zoo

Ein Bericht von Yeliz Yasar & Ahi Mahmud

Am 04.02.2022 beobachteten die beiden Biologie Leistungskurse der Q2 wie richtige Verhaltensforscher*innen einen ganzen Tag lang im Kölner Zoo Menschenaffen. Das ist leider nicht immer so spannend, wie es in Tierdokumentationen scheint, aber mit Geduld und genauem Hinsehen lassen sich interessante Informationen über die Sozialform der jeweiligen Affenarten ableiten. Im Kölner Zoo beobachteten wir die unterschiedlichen Verhaltensweisen von vier Menschenaffenarten.

Orang-Utans sind eher Einzelgänger, die stabilste Beziehung besteht zwischen dem Muttertier und ihrem Nachwuchs und die Jungtiere sind am aktivsten und klettern viel herum.

Bei Pavianen bildet ein Männchen mit mehreren Weibchen ein Harem und viele Harems bilden dann eine Bande, die auf einem Felsen leben. Wir konnten das aggressive Verhalten der Paviane beobachten – kleine Gruppen schrien sich gegenseitig an.

Bonobos haben eine sehr variable Gruppenzusammensetzung, die sich jederzeit ändern kann. Generell konnten wie sehen, um wie viel verspielter die Bonbobos im Vergleich zu den anderen Affenarten waren.

Gorillas leben in Gruppen mit einer klaren Rangordnung, in der der Silberrücken als männliches Oberhaupt seine Gruppe verteidigt. Wir konnten beobachten, wie sich der Silberrücken und das männliche Jungtier bekämpften. Ob es sich dabei um ein spielerisches Verhalten oder bereits um Konkurrenz handelte, wurde für uns nicht deutlich. Generell waren die Gorillas eher ruhig, nicht wie es in Filmen dargestellt wird. King Kongs aggressives Verhalten entspricht also nicht dem natürlichen Verhalten der Gorillas.

Neben den vielen anderen Tieren im Zoo entdeckten wir auch einen Ginkgobaum, den wir als lebendes Fossil bereits zuvor im Unterricht kennengelernt hatten.

Wir danken Herrn Lodemann für die Organisation und Frau Krüger dafür, dass sie kurzfristig eingesprungen ist, um uns zu begleiten.

Wir hatten viel Spaß im Zoo und haben zudem noch viel Neues gelernt!

Schloß-Gymnasium unter Deutschlands digitalen Top Ten

Ein Schulpreis für digital vorbildliche Unterrichtskonzepte wurde auch dieses Jahr wieder vom Göttinger Lern- und Lehrmittelhersteller PHYWE ausgeschrieben. Deutschlandweit gingen Bewerbungen von über 100 Schulen ein.
Die Konzepte digitalen Unterrichts am Schloß-Gymnasium konnten offensichtlich überzeugen, denn es wurde in die Vorauswahl der zehn besten Schulen aufgenommen.
Schuldirektor Raimund Millard äußert sich sehr erfreut über diese Nachricht: „Das ist eine motivierende Rückmeldung für die Arbeit, die hier an der Schule im Bereich des Digitalen geleistet wird.“

Lernplattform und Erklärvideos

Besonders zwei Formen digitalen Unterrichts dürften die Jury überzeugt haben. Zum einen die ausgebaute und täglich genutzte Lernplattform moodle, zum anderen die Produktion von Erklärvideos im Fach Physik.
Über die Lernplattform moodle erhalten die Schülerinnen und Schüler des Schloß-Gymnasiums digital aufbereitete Lerninhalte und können somit auch außerhalb der Unterrichtsräume individuelle, motivierende und moderne Formen des Lernens nutzen.
Zur Bedeutung der sehr aufwendig von den Schülern und Schülerinnen produzierten Erklärvideos äußert sich Physik-Lehrer Max Metelmann: „Für die Schülerinnen und Schüler ist die Produktion der Videos sehr motivierend. Sie gehen dabei selbst in die Rolle von Lehrenden und dabei lernt man ja bekanntlich am meisten. Und da wir für die Videos sehr anspruchsvolle physikalische Experimente mit moderner Messtechnik durchführen und alles mit einer ausgezeichneten Präsentationstechnik festhalten, werden diese Videos inzwischen auch von einer großen, weit über die Schule hinausgehenden Community genutzt.“

Schloß-Gymnasium arbeitet zusammen mit dem ZDI MINT-Netzwerk

Neben der etablierten Plattform Physik mit c, auf der inzwischen mehr als 70 Erklärvideos abrufbar sind, wurden nun auch eine Reihe von kurzen Videoclips in Zusammenarbeit mit dem ZDI MINT Netzwerk Düsseldorf produziert. Dafür wurden unsere Moderatorinnen von Physik mit c, Elif, Rada und Rebecca (s. Foto oben) extra zu einem Drehtag nach Oberkassel eingeladen. Die unterschiedlichen kurzen Videoclips zu bunten physikalischen Themen werden über den Kanal mintblogger kontinuierlich auf Instagram veröffentlicht.

 

Projektkurs “Breakout Games” (Q2) präsentiert Escape Room und Emira Suljik (7b) berichtet

Seit Anfang dieses Halbjahres machten sich acht Schüler*innen der Oberstufe (Q2) an die Aufgabe einen Escape Room zu kreieren (links vom Escape-Schrank Noah Bard, Jana Petonjic, Chantal Küpper & rechts davon Berkay Yürük, vorn Abykane Mbaye, Elanur Kekec, Stefan Grin, Fr. Marquardt; Selma Ahammar fehlt).

Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien spielte ich in einem Team mit vier Mitschüler*innen meiner Klasse. Es war wirklich eine coole Aktion und eine Abwechslung zum Schulalltag. Hier möchte ich euch von meiner Erfahrung berichten.

Es gab drei Spiele in einem Escape Room:

        1. „Rettet Weihnachten“ ab Klasse 5
        2. „Squid Game“ ab Klasse 8 und
        3. „Giftige Angelegenheit“ ab der Q1

Da ich in der 7. Klasse bin, rettete ich mit meinem Team Weihnachten. Ziemlich aufregende Rätsel und das Suchen von Hinweisen warteten auf meine Truppe und mich. Wir hatte ca. 30 Minuten Zeit und wurde über Kameras beobachtet, so dass wir auch zusätzlich Hilfe erhalten konnten. Mir persönlich hat es sehr viel Spaß gemacht. Mich hat aber auch sehr interessiert, wie es zu dieser Idee kam und deswegen habe ich genauer nachgehakt. Jana und Chantal, die das Weihnachtsrätsel für die unteren Jahrgänge erstellt haben, erklärten mir, dass sie diesen Projektkurs für ihr letztes Schuljahr am SGB gewählt haben. Das Ziel dieses Kurses ist es, Lerninhalte spielerisch zu gestalten, so dass Lernen Spaß macht. Hiermit möchte ich auch noch meinen vollen Respekt für die Schüler*innen und Frau Marquardt aussprechen, welche sich die ganze Mühe gemacht haben, um uns diese schöne Aktivität zu ermöglichen.

Auch sechs Lehrer*innen haben sich im Team am Escape Room versucht und wurden mit viel Freude dabei beobachtet.